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Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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sunzhongyi
2026-05-20 14:22:14 +08:00
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@@ -32,6 +32,33 @@ export default function BlackletterFrontPage() {
<p>Verbände begrüßen die Pläne, mahnen aber Übergangsfristen für kleinere Betriebe an.
Wirtschaft, Seite 9.</p>
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<Headline weight="Low" as="h3">Haushaltsentwurf sorgt für Streit in der Koalition</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Die Fraktionsvorsitzenden konnten sich nicht auf Kürzungen im Sozialbereich einigen.
Innenpolitik, Seite 3.</p>
</BodyText>
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<Headline weight="Low" as="h3">Neue Studie belegt Rückgang der Artenvielfalt</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Forscher der Universität Freiburg dokumentieren einen Verlust von 23 Prozent bei
Insektenpopulationen seit 2015. Wissenschaft, Seite 7.</p>
</BodyText>
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<Headline weight="Low" as="h3">Frankfurter Buchmesse meldet Besucherrekord</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Über 300.000 Besucher kamen in diesem Jahr, ein Anstieg von zwölf Prozent gegenüber
dem Vorjahr. Feuilleton, Seite 11.</p>
</BodyText>
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<Headline weight="Low" as="h3">Bahn plant Ausbau der Nachtzugverbindungen</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Ab Dezember sollen fünf neue Strecken das europäische Netz ergänzen. Wirtschaft, Seite 8.</p>
</BodyText>
</Article>
<Article span={18}>
@@ -66,6 +93,31 @@ export default function BlackletterFrontPage() {
mit einem Plus von 1,2 Prozent. Die Währung legte gegenüber dem Dollar um 0,7 Prozent zu.
Anleiherenditen, die während der Verhandlungen wegen fiskalischer Sorgen gestiegen waren, kehrten
auf das Niveau vor Beginn der Gespräche zurück.</p>
<p>Die weitreichendsten Bestimmungen des Rahmenabkommens betreffen die Schwerindustrie.
Zement-, Stahl- und Chemieproduzenten müssten ab 2028 eine gestaffelte CO-Abgabe
entrichten, deren Einnahmen in einen kontinentalen Investitionsfonds für klimafreundliche
Fertigung fließen sollen. Industrieverbände äußerten vorsichtige Zustimmung, während
Umweltgruppen die verbindliche Architektur lobten, aber warnten, der Zeitplan gebe
Verschmutzern zu viel Spielraum.</p>
<p>Die innenpolitischen Reaktionen fielen gemischt aus. Die Arbeitsbestimmungen des
Abkommens, die Mindeststandards für bezahlten Urlaub und Tarifverhandlungen festlegen,
stießen bei Gewerkschaften auf sofortige Zustimmung und bei Wirtschaftskammern auf
ebenso sofortige Bedenken. Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Industrie warnte,
kleine Unternehmen würden ohne Übergangsunterstützung mit den Compliance-Kosten kämpfen.</p>
<p>Parlamentarische Führer in drei Hauptstädten signalisierten, dass die Ratifizierung
noch vor der Sommerpause erfolgen könnte. Zwei Regierungen kündigten jedoch an, vorher
Volksabstimmungen abhalten zu wollen ein Prozess, der sich voraussichtlich bis in den
Herbst hinziehen wird. Analysten des Zentrums für Handelsstudien schätzten, dass die
vollständige Umsetzung selbst im günstigsten Fall mindestens achtzehn Monate erfordern würde.</p>
<p>Für gewöhnliche Reisende und Verbraucher werden die unmittelbaren Auswirkungen bescheiden
sein. Grenzverfahren und Produktstandards unterliegen bis zur Ratifizierung weiterhin den
bestehenden Regelungen. Der längere Bogen, so argumentierten die Verhandlungsführer, sei
das Entscheidende: ein Kontinent historisch zerstrittener Nachbarn, der sich auf ein
einheitliches Regelwerk für das folgenreichste Jahrzehnt seit Menschengedenken einigt.</p>
</BodyText>
<PullQuote weight="High" author="Margarethe Lindqvist, Chefverhandlerin" align="left">
@@ -79,6 +131,21 @@ export default function BlackletterFrontPage() {
<p>Parlamentarische Führer in drei Hauptstädten signalisierten, dass die Ratifizierung noch vor
der Sommerpause erfolgen könnte. Zwei Regierungen kündigten an, vorher Volksabstimmungen abhalten
zu wollen.</p>
<p>Die Unterzeichnungszeremonie, ursprünglich für vergangenen Freitag geplant, wurde
dreimal verschoben, während die Verfasser konkurrierende Texte zur Streitbeilegung
abglichen. Der endgültige Kompromiss sieht ein Schiedsgericht aus neun Juristen vor,
je drei ernannt von jeder der drei regionalen Gruppierungen des Blocks.</p>
<p>Kritiker von rechts verurteilten das Rahmenwerk als Erosion nationaler Souveränität,
während Kritiker von links argumentierten, der Arbeitsstandard sei zu niedrig angesetzt,
um Arbeitnehmer in strengeren Regulierungsregimen wirksam zu schützen. Beide Lager
signalisierten, dass die Ratifizierungskämpfe heftig werden dürften.</p>
<p>Historiker der kontinentalen Integration merkten an, dass der Umfang des Abkommens
jede einzelne Vereinbarung seit den Nachkriegs-Wiederaufbauverträgen übertrifft. Was
dieses Abkommen anders mache, so Professor Elena Marchetti, sei dass es jeden Haushalt
berühre nicht nur durch den Handel, sondern durch die Luft und die Löhne.</p>
</BodyText>
</Article>
</Section>