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newsui/packages/docs/app/examples/blackletter-frontpage/page.tsx
T
sunzhongyi 5f65d741ed feat: responsive system, engineering infra, new components, performance
- Section: responsive prop with media query injection
- visual-weights: fontSize clamp() for responsive sizing
- variables.css: add border-radius/shadow/transition/z-index tokens
- ESLint flat config + Prettier + Changeset init
- New components: Footer, NewsSidebar, BreakingNewsBanner
- Image/Figure: loading=lazy, aspectRatio, sizes props
2026-05-21 10:04:35 +08:00

155 lines
8.8 KiB
TypeScript

'use client';
import {
Layout, Section, Article, Masthead,
Headline, Subhead, Kicker, BodyText, Byline, Dateline,
Figure, PullQuote,
} from 'newspaperui-components';
export default function BlackletterFrontPage() {
return (
<Layout columns={24} maxWidth="1200px" padding="2rem 1.5rem">
<Masthead
variant="blackletter"
title="Die Frankfurter Zeitung"
edition="Nr. 117 · 142. Jahrgang"
date="Dienstag, 19. Mai 2026"
price="€ 3,80"
/>
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<Article span={6} style={{ borderRight: '1px solid var(--nui-rule-hairline)', paddingRight: '1.25rem' }}>
<Kicker>Im Blatt</Kicker>
<Headline weight="Low" as="h3" style={{ marginTop: 0 }}>
Bundestag billigt Klimapaket nach langer Debatte
</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Die einstimmige Abstimmung beendet eine umstrittene Sitzungsperiode. Politik, Seite 4.</p>
</BodyText>
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<Headline weight="Low" as="h3">Industrie sieht in Reform Chance und Risiko</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Verbände begrüßen die Pläne, mahnen aber Übergangsfristen für kleinere Betriebe an.
Wirtschaft, Seite 9.</p>
</BodyText>
<hr className="nui-rule-hairline" style={{ margin: '1rem 0' }} />
<Headline weight="Low" as="h3">Haushaltsentwurf sorgt für Streit in der Koalition</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Die Fraktionsvorsitzenden konnten sich nicht auf Kürzungen im Sozialbereich einigen.
Innenpolitik, Seite 3.</p>
</BodyText>
<hr className="nui-rule-hairline" style={{ margin: '1rem 0' }} />
<Headline weight="Low" as="h3">Neue Studie belegt Rückgang der Artenvielfalt</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Forscher der Universität Freiburg dokumentieren einen Verlust von 23 Prozent bei
Insektenpopulationen seit 2015. Wissenschaft, Seite 7.</p>
</BodyText>
<hr className="nui-rule-hairline" style={{ margin: '1rem 0' }} />
<Headline weight="Low" as="h3">Frankfurter Buchmesse meldet Besucherrekord</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Über 300.000 Besucher kamen in diesem Jahr, ein Anstieg von zwölf Prozent gegenüber
dem Vorjahr. Feuilleton, Seite 11.</p>
</BodyText>
<hr className="nui-rule-hairline" style={{ margin: '1rem 0' }} />
<Headline weight="Low" as="h3">Bahn plant Ausbau der Nachtzugverbindungen</Headline>
<BodyText weight="Low">
<p>Ab Dezember sollen fünf neue Strecken das europäische Netz ergänzen. Wirtschaft, Seite 8.</p>
</BodyText>
</Article>
<Article span={18}>
<Kicker>Politik · Eilmeldung</Kicker>
<Headline weight="High">
Historischer Pakt nach langem Verhandlungsmarathon beschlossen
</Headline>
<Subhead weight="High">
Delegierte aus dreiundzwanzig Nationen einigen sich auf einen Rahmen für Zölle, Arbeit und Emissionen
</Subhead>
<Byline>Von Eleonore Witkomm und Markus Reyes</Byline>
<Figure
src="https://images.unsplash.com/photo-1551836022-aadb801c60ae?auto=format&fit=crop&w=1200&q=80"
alt="Verhandlungsführer am Konferenztisch"
caption="Die Delegationen applaudieren nach der Verabschiedung des Schlussdokuments am Montagabend."
credit="Foto: Jane Doe / Pool"
/>
<BodyText weight="High" columns={3} dropCap style={{ marginTop: '1.5rem' }}>
<p><Dateline>Brüssel </Dateline> Nach elf aufeinanderfolgenden Verhandlungstagen, die mehrere
Teilnehmer als die anstrengendsten einer Generation bezeichneten, haben Delegierte aus
dreiundzwanzig Nationen am Montag einen umfassenden Rahmen vorgelegt, der den Handel auf dem
gesamten Kontinent neu ordnen soll.</p>
<p>Das Abkommen, das noch von den nationalen Parlamenten ratifiziert werden muss, würde
Zollordnungen harmonisieren, gemeinsame Arbeitsstandards setzen und die Unterzeichner auf einen
geteilten Emissionspfad bis 2040 verpflichten. Beamte, die in die Gespräche eingeweiht waren,
sagten, der Durchbruch sei kurz vor Mitternacht gekommen.</p>
<p>Die Märkte reagierten mit verhaltenem Optimismus. Der kontinentale Composite-Index schloss
mit einem Plus von 1,2 Prozent. Die Währung legte gegenüber dem Dollar um 0,7 Prozent zu.
Anleiherenditen, die während der Verhandlungen wegen fiskalischer Sorgen gestiegen waren, kehrten
auf das Niveau vor Beginn der Gespräche zurück.</p>
<p>Die weitreichendsten Bestimmungen des Rahmenabkommens betreffen die Schwerindustrie.
Zement-, Stahl- und Chemieproduzenten müssten ab 2028 eine gestaffelte CO-Abgabe
entrichten, deren Einnahmen in einen kontinentalen Investitionsfonds für klimafreundliche
Fertigung fließen sollen. Industrieverbände äußerten vorsichtige Zustimmung, während
Umweltgruppen die verbindliche Architektur lobten, aber warnten, der Zeitplan gebe
Verschmutzern zu viel Spielraum.</p>
<p>Die innenpolitischen Reaktionen fielen gemischt aus. Die Arbeitsbestimmungen des
Abkommens, die Mindeststandards für bezahlten Urlaub und Tarifverhandlungen festlegen,
stießen bei Gewerkschaften auf sofortige Zustimmung und bei Wirtschaftskammern auf
ebenso sofortige Bedenken. Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Industrie warnte,
kleine Unternehmen würden ohne Übergangsunterstützung mit den Compliance-Kosten kämpfen.</p>
<p>Parlamentarische Führer in drei Hauptstädten signalisierten, dass die Ratifizierung
noch vor der Sommerpause erfolgen könnte. Zwei Regierungen kündigten jedoch an, vorher
Volksabstimmungen abhalten zu wollen ein Prozess, der sich voraussichtlich bis in den
Herbst hinziehen wird. Analysten des Zentrums für Handelsstudien schätzten, dass die
vollständige Umsetzung selbst im günstigsten Fall mindestens achtzehn Monate erfordern würde.</p>
<p>Für gewöhnliche Reisende und Verbraucher werden die unmittelbaren Auswirkungen bescheiden
sein. Grenzverfahren und Produktstandards unterliegen bis zur Ratifizierung weiterhin den
bestehenden Regelungen. Der längere Bogen, so argumentierten die Verhandlungsführer, sei
das Entscheidende: ein Kontinent historisch zerstrittener Nachbarn, der sich auf ein
einheitliches Regelwerk für das folgenreichste Jahrzehnt seit Menschengedenken einigt.</p>
</BodyText>
<PullQuote weight="High" author="Margarethe Lindqvist, Chefverhandlerin" align="left">
Ein langer Streit, der schließlich zum Gespräch wurde.
</PullQuote>
<BodyText weight="High" columns={2}>
<p>Das Rahmenabkommen sieht eine schrittweise CO-Abgabe für Schwerindustrie ab 2028 vor.
Einnahmen sollen in einen Investitionsfonds für klimafreundliche Fertigung fließen.</p>
<p>Parlamentarische Führer in drei Hauptstädten signalisierten, dass die Ratifizierung noch vor
der Sommerpause erfolgen könnte. Zwei Regierungen kündigten an, vorher Volksabstimmungen abhalten
zu wollen.</p>
<p>Die Unterzeichnungszeremonie, ursprünglich für vergangenen Freitag geplant, wurde
dreimal verschoben, während die Verfasser konkurrierende Texte zur Streitbeilegung
abglichen. Der endgültige Kompromiss sieht ein Schiedsgericht aus neun Juristen vor,
je drei ernannt von jeder der drei regionalen Gruppierungen des Blocks.</p>
<p>Kritiker von rechts verurteilten das Rahmenwerk als Erosion nationaler Souveränität,
während Kritiker von links argumentierten, der Arbeitsstandard sei zu niedrig angesetzt,
um Arbeitnehmer in strengeren Regulierungsregimen wirksam zu schützen. Beide Lager
signalisierten, dass die Ratifizierungskämpfe heftig werden dürften.</p>
<p>Historiker der kontinentalen Integration merkten an, dass der Umfang des Abkommens
jede einzelne Vereinbarung seit den Nachkriegs-Wiederaufbauverträgen übertrifft. Was
dieses Abkommen anders mache, so Professor Elena Marchetti, sei dass es jeden Haushalt
berühre nicht nur durch den Handel, sondern durch die Luft und die Löhne.</p>
</BodyText>
</Article>
</Section>
</Layout>
);
}